Was ist eine chronische Wunde?
Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 13:59 Uhr
Als „chronische Wunde“ bezeichnet man in der Medizin und Pflege die Wunden, die meist über einen längeren Zeitraum bestehen und unter der üblichen Behandlung nicht oder nur schlecht abheilen. Solche Wunden sind zum Beispiel die Druckgeschwüre (auch Decubitus genannt), die meistens bei bettlägerigen Menschen und bewegungseingeschränkten Menschen auftreten.
Aber auch die vielen Menschen mit einem so genannten „offenen Bein“ (auch Ulcus cruris genannt). Zählen zu dieser Personengruppe. Auch Sie haben meist „chronische Wunden“ und quälen sich häufig mit sehr stark schmerzhaften, und meist mit Bakterien infizierten Wunden herum. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Deutschland 2-3 Millionen Menschen mit einer chronischen Wunde gibt. Zur aktuellen Behandlung solcher chronischer Wunden stehen den Therapeuten heute eine Vielzahl von Produkten der modernen Wundbehandlung zur Verfügung. Sie stellen neben dem fachlichen Wissen um die richtige Wundbehandlung die beste Voraussetzung dar, um die chronischen Wunden dann doch noch zur Abheilung zu bringen.